`:top
Die `!Mur`! (`F33f`_`[slowenisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Slowenische_Sprache]`_`f, `F33f`_`[kroatisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kroatische_Sprache]`_`f und `F33f`_`[ungarisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ungarische_Sprache]`_`f `*Mura`*) ist ein Nebenfluss der `F33f`_`[Drau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Drau]`_`f, der durch `F33f`_`[Österreich`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Österreich]`_`f, `F33f`_`[Slowenien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Slowenien]`_`f, `F33f`_`[Kroatien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kroatien]`_`f und `F33f`_`[Ungarn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ungarn]`_`f fließt und in Teilen seines Verlaufs auch die Grenze zwischen diesen Staaten bildet.
>>Contents
• `F0af`_`[Name`#name]`_`f
• `F0af`_`[Verlauf`#verlauf]`_`f
• `F0af`_`[Natur und Umwelt`#natur-und-umwelt]`_`f
• `F0af`_`[Nutzung`#nutzung]`_`f
• `F0af`_`[Wasserkraftwerke`#wasserkraftwerke]`_`f
• `F0af`_`[Wassersport`#wassersport]`_`f
• `F0af`_`[Schiffsmühlen auf der Mur`#schiffsm-hlen-auf-der-mur]`_`f
• `F0af`_`[Radwanderweg`#radwanderweg]`_`f
• `F0af`_`[Nebenbäche`#nebenb-che]`_`f
• `F0af`_`[Hochwasser`#hochwasser]`_`f
• `F0af`_`[Verschiedenes`#verschiedenes]`_`f
• `F0af`_`[Schiffsunfälle`#schiffsunf-lle]`_`f
• `F0af`_`[Zwischenmurland, Kroatien`#zwischenmurland-kroatien]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
-─
>>Name
Erstmals schriftlich belegt ist der Fluss für das Jahr 904 als `*in flumen Muora`*. Die Deutung des Namens ist unsicher. Er könnte sich vom `F33f`_`[germanischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Urgermanische_Sprache]`_`f Wort `**mōra`* mit der Bedeutung „Morast, sumpfartiges Land“ ableiten und ursprünglich die umliegende Gegend bezeichnet haben.`:cite-ref-3[`F5bf`_`[3`#cite-note-3]`_`f]
>>Verlauf
Die Mur entspringt südöstlich des Murtörls (2260 `F33f`_`[m`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Höhe_über_dem_Meeresspiegel]`_`f) in der `F33f`_`[Schmalzgrube`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schmalzgrube_(Muhrtal)]`_`f auf einer Höhe von etwa 2050 m ü. A. in der `F33f`_`[Ankogelgruppe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ankogelgruppe]`_`f (im `F33f`_`[Nationalpark Hohe Tauern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nationalpark_Hohe_Tauern]`_`f) im `F33f`_`[Salzburger`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Land_Salzburg]`_`f `F33f`_`[Lungau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bezirk_Tamsweg]`_`f und entwässert diesen Landesteil Salzburgs am Beginn der `F33f`_`[Mur-Mürz-Furche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mur-Mürz-Furche]`_`f als `F33f`_`[oberes Murtal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Oberes_Murtal]`_`f und einzigem Gewässer nach Osten, unter anderem durch das `F33f`_`[Aichfeld`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Aichfeld]`_`f.
Sie fließt weiter als Hauptfluss durch die `F33f`_`[Steiermark`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Steiermark]`_`f, zunächst nordöstlich bis `F33f`_`[Bruck`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bruck_an_der_Mur]`_`f und das `F33f`_`[Murknie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Flussknie]`_`f, dann nach dem Durchbruch durch das `F33f`_`[Steirische Randgebirge`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Steirisches_Randgebirge]`_`f im `F33f`_`[mittleren Murtal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mittleres_Murtal]`_`f`:cite-ref-5[`F5bf`_`[5`#cite-note-5]`_`f] südwärts bis zur Hauptstadt `F33f`_`[Graz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Graz]`_`f im gleichnamigen `F33f`_`[Grazer Feld`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Grazer_Feld]`_`f.
In der `F33f`_`[Südsteiermark`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Südsteiermark]`_`f bildet sie die Grenze zu Slowenien. Im weiteren Verlauf fließt sie ostwärts durch Slowenien, bildet danach die Grenze zwischen Slowenien und Kroatien und schließlich zwischen Kroatien und Ungarn. Als letzter größerer Nebenfluss mündet in Kroatien die `F33f`_`[Trnava`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Trnava_(Međimurje)]`_`f in die Mur. Nach 453 km mündet sie bei `F33f`_`[Legrad`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Legrad]`_`f an der kroatisch-ungarischen Grenze in die `F33f`_`[Drau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Drau]`_`f. Kurz davor mündet der `F33f`_`[Prinzipal-Kanal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Prinzipal-Kanal]`_`f in sie ein, der die `F33f`_`[Zala`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zala_(Fluss)]`_`f mit der Mur verbindet.`:cite-ref-6[`F5bf`_`[6`#cite-note-6]`_`f]
>>Natur und Umwelt
Schon an ihrem Oberlauf in Österreich zählte die Mur bis in die späten 1980er Jahre vor allem durch Abwässer der an ihren Ufern und Zuflüssen angesiedelten `F33f`_`[Papier- und Kartonindustrie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Papierherstellung]`_`f in `F33f`_`[Pöls`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pöls_(Gemeinde_Pöls-Oberkurzheim)]`_`f, `F33f`_`[Hinterberg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hinterberg_(Leoben)]`_`f, `F33f`_`[Niklasdorf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Niklasdorf]`_`f, `F33f`_`[Frohnleiten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Frohnleiten]`_`f und `F33f`_`[Gratkorn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gratkorn]`_`f sowie der Schwerindustrie (`F33f`_`[Voestalpine`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Voestalpine]`_`f `F33f`_`[Donawitz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Donawitz]`_`f) zu den am stärksten verschmutzten Flüssen Österreichs.
Heute ist die Mur in ihrem langsam fließenden steirischen Bereich südlich von Graz weitgehend saniert und weist eine zufriedenstellende `F33f`_`[Gewässergüte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gewässergüte]`_`f auf, wie die Rückkehr einiger sensibler Fischarten (z. B. der `F33f`_`[Äsche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Äsche]`_`f) beweist. Seither hat sich die Wasserqualität kontinuierlich verbessert. Im Jahr 2014 wurde die Mur mit dem `*European River Prize`* ausgezeichnet.`:cite-ref-pilch-7-0[`F5bf`_`[7`#cite-note-pilch-7]`_`f] Im Jahr 2015 wurde die Mur für den `*Thiess International Riverprize`* nominiert und kam auf den zweiten Platz.`:cite-ref-8[`F5bf`_`[8`#cite-note-8]`_`f]`:cite-ref-pilch-7-1[`F5bf`_`[7`#cite-note-pilch-7]`_`f] Die Renaturierung wurde und wird dort, wo es wirtschaftlich vertretbar ist, fortgesetzt. Seit 2002 wurden im Oberlauf beispielsweise in der Nähe der Orte Mauthof nahe `F33f`_`[Murau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Murau]`_`f, `F33f`_`[Thalheim (Gemeinde Pöls-Oberkurzheim)`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Thalheim_(Gemeinde_Pöls-Oberkurzheim)]`_`f und `F33f`_`[Apfelberg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Apfelberg_(Gemeinde_Knittelfeld)]`_`f (Gemeinde `F33f`_`[Knittelfeld`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Knittelfeld]`_`f) Rückbauten der Uferbefestigungen vorgenommen, Altarme reaktiviert und Auwälder angelegt.
Im `F33f`_`[Stauraum`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Stauraum_(Stauanlagenbau)]`_`f des Murkraftwerkes `F33f`_`[Gralla`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gralla]`_`f haben sich auch zahlreiche Wasservögel angesiedelt. Bei der dort errichteten Beobachtungsstation kann man verschiedene `F33f`_`[Entenarten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Entenvögel]`_`f, `F33f`_`[Schwäne`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schwäne]`_`f und `F33f`_`[Reiher`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Reiher]`_`f (wie `F33f`_`[Silberreiher`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Silberreiher]`_`f und `F33f`_`[Graureiher`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Graureiher]`_`f) beobachten. Mit etwas Glück bekommt man auch einen `F33f`_`[Eisvogel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eisvogel]`_`f zu sehen. Über das Aufstauen des Flusses aufgrund der Wasserkraftwerke und der Anhebung des `F33f`_`[Grundwasserspiegels`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Grundwasserspiegel]`_`f konnten zumindest teilweise in den nicht durch intensiven Ackerbau (zumeist Maisanbau) genutzten Flächen wieder Landschaften entstehen, die der Aulandschaft vor den Regulierungsmaßnahmen zumindest ähnlich sind. Bis 1979 wurde in einem dieser Auwälder in der Marktgemeinde `F33f`_`[Gössendorf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gössendorf]`_`f die `F33f`_`[Kläranlage der Stadt Graz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kläranlage_Graz]`_`f errichtet. Täglich fließen an die 75.000 m³ gereinigtes `F33f`_`[Abwasser`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Abwasser]`_`f in den Fluss. Die gegenwärtig auf 500.000 `F33f`_`[Einwohnerwerte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Einwohnerwert]`_`f ausgelegte Anlage konnte die Wasserqualität flussabwärts der Landeshauptstadt erheblich verbessern.`:cite-ref-big-9-0[`F5bf`_`[9`#cite-note-big-9]`_`f]`:cite-ref-kainz-10-0[`F5bf`_`[10`#cite-note-kainz-10]`_`f]
Angrenzend an den Fluss sind dort, wo keine landwirtschaftliche Nutzung der angrenzenden Flächen erfolgt, `F33f`_`[Feuchtwiesen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Feuchtwiese]`_`f oder Auwald vorhanden. Die typischen Pflanzenarten, wie `F33f`_`[Sumpfdotterblumen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sumpfdotterblume]`_`f, findet man in den Wiesen oder bewaldeten Flächen neben der Mur (z. B. in der Höhe des Flusskraftwerks Gabersdorf).
Am 15. September 2021 erfolgte die Anerkennung des 2020 eingereichten Projekts `F33f`_`[Biosphärenpark`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Biosphärenreservat]`_`f Mur-Drau-Donau durch die `F33f`_`[UNESCO`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=UNESCO]`_`f. Der `F33f`_`[WWF`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=WWF]`_`f engagierte sich seit den 1990er-Jahren für ein solches Flussschutzgebiet. Es umfasst 700 Flusskilometer und 9300 km3 Gebiet (Kern- und Übergangszone) in 5 Staaten. In Österreich liegt der Teil `F33f`_`[links`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Orographisch_links_und_rechts]`_`f der Grenzmur zu Slowenien – von `F33f`_`[Spielfeld`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Spielfeld_(Gemeinde_Straß_in_Steiermark)]`_`f bis `F33f`_`[Bad Radkersburg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bad_Radkersburg]`_`f.`:cite-ref-11[`F5bf`_`[11`#cite-note-11]`_`f]
>>Nutzung
>>>Wasserkraftwerke
Gegenwärtig gibt es in Österreich die folgenden `F33f`_`[Wasserkraftwerke`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wasserkraftwerk]`_`f an der Mur; 21+ davon werden von der `F33f`_`[Verbund AG`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Verbund_AG]`_`f (mit)betrieben.`:cite-ref-ve1-12-0[`F5bf`_`[12`#cite-note-ve1-12]`_`f]`:cite-ref-ve2-13-0[`F5bf`_`[13`#cite-note-ve2-13]`_`f] Für Stübing ist Stand 2025 ein weiteres geplant. In Fließrichtung sind dies:
`t
| Name | Betreiber | (1.) Inbetriebnahme | Leistung ( MW ) | Jahreserzeugung (GWh) | Gemeinde |
|---|---|---|---|---|---|
| Murfall [ 14 ] [ 15 ] | Salzburg AG | 1922 | 0,78 | 3,7 | Muhr, Land Salzburg |
| Bodendorf-Paal | Verbund AG | 1982 | 27 ,00 | 86 ,0 | St. Georgen am Kreischberg , Steiermark |
| Bodendorf-Mur | Verbund | 1982 | 7 ,00 | 34 ,0 | St. Georgen am Kreischberg |
| St. Georgen | Verbund | 1985 | 6 ,00 | 32 ,0 | Sankt Georgen ob Murau |
| Murau [ 16 ] | Murauer Stadtwerke | 1908 | 4,5 0 | 22 ,0 | Murau |
| Fisching | Verbund | 1994 | 22 ,00 | 74 ,0 | Weißkirchen in Steiermark |
| Leoben | Verbund | 2005 | 10 ,00 | 50 ,0 | Leoben |
| Kraftwerk Niklasdorf [ 17 ] | MeinAlpenStrom GmbH | 1895 | 5 ,00 | 19 ,0 | Niklasdorf |
| Dionysen | Verbund | 1949 | 16 ,00 | 85,9 | Oberaich |
| Bruck an der Mur | Stadtwerke Bruck an der Mur | 1903 | 3 ,00 | ? ,0 | Bruck an der Mur |
| Pernegg | Verbund | 1927 | 22 ,00 | 121,4 | Pernegg an der Mur |
| Laufnitzdorf | Verbund | 1931 | 18 ,00 | 121 ,0 | Laufnitzdorf |
| Frohnleiten [ 18 ] | MeinAlpenStrom GmbH | 1925 | 10 ,00 | 47 ,0 | Frohnleiten |
| Rabenstein | Verbund | 1987 | 14 ,00 | 64,5 | Frohnleiten |
| Peggau | Verbund | 1908 | 13 ,00 | 84,2 | Peggau |
| Friesach | Verbund | 1998 | 12 ,00 | 60 ,0 | Peggau |
| Stübing | Verbund | geplant | 11–12 ,00 | 54–60 ,0 | Kleinstübing |
| Kraftwerk Sappi Gratkorn Nord | Papierfabrik Sappi | vor 1990 | ,00 | ,0 | Gratkorn , bei Zigeunerloch (Höhle) |
| Kraftwerk Sappi Gratkorn Süd | Papierfabrik Sappi | vor 1900 | ,00 | ,0 | Gratkorn , in der Papierfabrik |
| Kraftwerk Gratkorn | Verbund + Energie Steiermark | 2024 | 11 ,00 [ 19 ] | 54,2 ,0 | Gratkorn , nahe Graz |
| Weinzödl, mit Ausleitungskraftwerk rechts zum Grazer Mühlgang | Verbund | 1982 | 16 ,00 | 63 ,0 | Graz (Nordrand), Maschinen erneuert ca. 2018 |
| Graz-Puntigam | Energie Steiermark | 2019 | 16 ,00 | 74 ,0 | Graz -Puntigam/Liebenau |
| Gössendorf | Verbund | 2012 | 19 ,00 | 88,6 | Gössendorf |
| Kalsdorf | Verbund | 2013 | 19 ,00 | 81,2 | Kalsdorf bei Graz |
| Mellach | Verbund | 1985 | 16 ,00 | 74 ,0 | Mellach |
| Weissenegg | Verbund | 1985 | 1 ,00 | 5,7 | Werndorf |
| Lebring | Verbund | 1988 | 20 ,00 | 83,9 | Lebring . KrW Lebring Neu ersetzt seit 1988 das gleichnamige rechte Ausleitungskraftwerk aus um 1903, umgebaut 1924. Dieses bleibt teilweise, besichtigbar bestehen. |
| Gralla | Verbund | 1964 | 15 ,00 | 71,8 | Gralla |
| Gabersdorf | Verbund | 1974 | 14 ,00 | 68 ,0 | Gabersdorf |
| Obervogau | Verbund | 1978 | 13 ,00 | 60 ,0 | Obervogau |
| Spielfeld | Verbund | 1982 | 13 ,00 | 67 ,0 | Spielfeld |
`t
Die Errichtung des folgenden Kraftwerks ist (Stand 2025) geplant:
• `*Kraftwerk Stübing, in `F33f`_`[Kleinstübing`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kleinstübing]`_`f (geplant, 12 MW, 57,8 GWh/a)`*`:cite-ref-20[`F5bf`_`[20`#cite-note-20]`_`f]
Ein im Juni 2010 im Rahmen des `F33f`_`[Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Umweltverträglichkeitsprüfung]`_`f erstelltes Gutachten bescheinigt dem Projekt für die `F33f`_`[Staustufe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Staustufe]`_`f Gratkorn negative Auswirkungen auf den Fischbestand. Bemerkenswert ist, dass das Gutachten des `F33f`_`[Gewässerökologen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ökologie]`_`f Clemens Gumpinger nicht von Gegnern des Projekts, sondern von der `F33f`_`[Verbund AG`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Verbund_AG]`_`f, dem Projektwerber selbst, beauftragt wurde.
Nach der Fertigstellung ist mit dem weitgehenden Verschwinden von 21 `F33f`_`[Fischarten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Süßwasserfisch]`_`f zu rechnen. Neben dem bereits auf der `F33f`_`[Roten Liste gefährdeter Arten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rote_Liste_gefährdeter_Arten]`_`f befindlichen `F33f`_`[Huchen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Huchen]`_`f wären `F33f`_`[Äsche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Europäische_Äsche]`_`f und `F33f`_`[Strömer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Strömer_(Fisch)]`_`f am stärksten betroffen. Die geplanten `F33f`_`[Fischaufstiegshilfen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fischtreppe]`_`f könnten von den Fischen zwar überwunden werden, sie würden damit jedoch lediglich ins nächste Staugebiet gelangen. Viele Fischarten in der Mur benötigen für die Fortpflanzung jedoch fließendes Gewässer.`:cite-ref-21[`F5bf`_`[21`#cite-note-21]`_`f]
Der `F33f`_`[WWF`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=WWF]`_`f sowie andere Naturschutzeinrichtungen distanzierten sich vom lückenlosen Ausbau der Wasserkraft an der Mur und forderten stattdessen ein Ausnutzen der bereits vorhandenen Einsparpotentiale bei Raumwärme, Warmwasseraufbereitung, Beleuchtung und Verkehr, sowie den Ausbau anderer erneuerbarer Energiequellen wie Wind, Biomasse und Solarenergie.`:cite-ref-22[`F5bf`_`[22`#cite-note-22]`_`f]`:cite-ref-23[`F5bf`_`[23`#cite-note-23]`_`f]`:cite-ref-24[`F5bf`_`[24`#cite-note-24]`_`f]
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Hauptartikel
:
Grazer Mühlgang
Heute aus dem Stau des Kraftwerks Graz-Weinzödl (errichtet 1982) mit einem Kleinkraftwerk rechtsufrig ausgeleitet, durchmisst der Grazer Mühlgang die Landeshauptstadt und verläuft über `F33f`_`[Feldkirchen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Feldkirchen_bei_Graz]`_`f bis Großsulz bei `F33f`_`[Kalsdorf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kalsdorf_bei_Graz]`_`f insgesamt 23 km weit. Er kommuniziert mit verschiedenen Bächen. Der Schleifbach, eine Ausleitung des Mühlgangs unterhalb des Kraftwerks Gösting, trieb ehemals Mühlen von Messerschleifern an und wurde 2017 auf seiner gesamten Länge (2,2 km) verrohrt (1,2 m Dm.), um zuletzt ein Kleinkraftwerk am rechten Murufer zu speisen.
Der Mühlgang treibt etwa ein Dutzend Kleinkraftwerke an, wo (in Graz) von frühestens 1270 bis spätestens Anfang 2014 (`F33f`_`[Rösselmühle`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rösselmühle]`_`f) ehemals Mühlen betrieben wurden. Das zumindest seit 2005 stillstehende hölzerne Mühlrad der Gefällestufe der ehemaligen Taggermühle wurde um 2016/2017 nach Zersägen seiner hölzernen Achse herausgehoben. Im Umgehungsgerinne dieser Mühle wurde ein Schwall zum Flusssurfen eingerichtet. Eine Paddelslalom-Trainingsstrecke findet sich auf den ersten 100 m, ein Schwall für Paddelakrobatik auf Höhe des Kreisverkehrs Puchstraße.
Vor und nach dem Schlossberg gab es linksufrig ehemals zwei Mühlgänge in Graz, diese wurden schon vor Jahrzehnten stillgelegt, der obere in `F33f`_`[Geidorf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Geidorf]`_`f um 1977.
>>>Wassersport
Insbesondere in Graz und hier wiederum knapp unterhalb der `F33f`_`[Erzherzog-Johann-Brücke`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Graz]`_`f und der `F33f`_`[Radetzkybrücke`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Radetzkybrücke_(Graz)]`_`f surfen Sportler mit Brett oder `F33f`_`[Paddelboot`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Paddelboot]`_`f in stehenden Wellen, die sich durch eingerichtete Steine bei günstigen Wasserständen ausbilden. 2003 fand an der (damals noch) Hauptbrücke die `F33f`_`[Paddel-Rodeo`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Playboating]`_`f-Weltmeisterschaft statt. Ein Bootshaus im Zentrum beim Marburgerkai diente wohl in historischen Zeiten dem Ein- und Ausbooten auch von Ruderbooten. 2014 wurde im nunmehrigen Staubereich des Kraftwerks Gössendorf am südlichen Stadtrand am linken Ufer das Bootshaus eines neuen Ruderclubs in Betrieb genommen. Am rechten Ufer etwas oberhalb gibt es seit etwa 2014 einen Paddelbootverleih. Um 2008 hat die Grazer Feuerwehr Stahlprofile entfernt, die jahrzehntelang als Reste einer Hilfsstütze unter der Eisenbahnbrücke in Flussmitte ein Stück vom Grund hochstanden. Mitte Jänner 2012 haben Aktivisten von `*Rettet die Mur`*, einer Bürgerinitiative, die sich gegen ein weiteres Murkraftwerk in Graz einsetzt, beim niedrigsten Wasserstand seit vielen Jahren auf Höhe des Grazer `F33f`_`[Augartens`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Augarten_(Graz)]`_`f Eisenteile und -draht herausgeklaubt, um den Fluss für Sportler sicherer zu machen.
>>>Schiffsmühlen auf der Mur
In der Mur befinden sich heute noch drei der inzwischen selten gewordenen `F33f`_`[Schiffsmühlen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schiffmühle]`_`f, auf dem Wasser schwimmende und zum Ufer hin vertäute Kähne, die als Doppelrumpf durch Balken miteinander verbunden sind und zwischen denen ein Wasserrad von der Flussströmung `F33f`_`[unterschlächtig`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Unterschlächtig]`_`f angetrieben wird.
Die erste der drei Schiffsmühlen auf der Mur befindet sich in `F33f`_`[Mureck`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mureck]`_`f, zwischen `F33f`_`[Spielfeld`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Spielfeld_(Gemeinde_Straß_in_Steiermark)]`_`f und `F33f`_`[Bad Radkersburg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bad_Radkersburg]`_`f an der slowenischen Grenze. Sie ist im Winter 2005/06 auf Grund gelaufen und u. a. 2012 beim Hochwasser gesunken. Nach einem Abgang der Originalausführung mit Totalschaden bildet die heutige einen authentischen Nachbau und ist ein attraktiver Anziehungspunkt für Besucher. Um den Erhalt kümmert sich ein Verein.`:cite-ref-orf-15443149-25-0[`F5bf`_`[25`#cite-note-orf-15443149-25]`_`f]
Die zweite Mühle findet man stromab in Slowenien in der Nähe von `F33f`_`[Veržej`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Veržej]`_`f, nördlich von Ljutomer. Als „Babič-mlin“ bekannt, ist sie eine im Original erhaltene Mühle, deren Wasserrad mit Getriebe auf dem Wasser schwimmt, während das Mühlenhaus am Flussufer steht. Die Kraftübertragung zum Land hin erfolgt über einen Seiltrieb. Die Mühle wird in Privatbesitz betrieben und ist ein beliebtes Ziel für Touristen aus der Umgebung.
Die dritte Schiffsmühle ist ein authentischer Nachbau eines Typs, wie er häufig an der Mur zu finden war. Sie liegt etwas stromaufwärts von `F33f`_`[Mursko Središće`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mursko_Središće]`_`f im Länderdreieck von Slowenien, Kroatien und Ungarn am kroatischen Ufer. Wie in Mureck trägt der landseitige `F33f`_`[Ponton`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ponton]`_`f das Mühlenhaus, während der stromseitige Schwimmer das Gegenlager des Mühlrades aufnimmt.
Es gibt noch eine weitere Schiffsmühle an der Mur, allerdings als Wrack im Trockenen auf dem Gelände des Thermalbades in `F33f`_`[Lendava`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lendava]`_`f, Slowenien.
>>>Radwanderweg
→
Hauptartikel
:
Murradweg
Durch Salzburg und die Steiermark verläuft entlang der Mur ein 365 km langer `F33f`_`[Radwanderweg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Radwanderweg]`_`f, der `F33f`_`[Murradweg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Murradweg]`_`f. Hier findet auch Radverkehr statt, wird gelaufen und inline-geskatet.
>>Nebenbäche
Die größten Nebenbäche der Mur sind:`:cite-ref-26[`F5bf`_`[26`#cite-note-26]`_`f]
`t
| Name | Mündungsseite | Mündungsort | Einzugsgebiet in km² |
|---|---|---|---|
| Zederhausbach | links | Sankt Michael im Lungau | 0 162,21 |
| Taurach | links | Tamsweg | 0 380,53 |
| Thomataler Bach | rechts | Madling | 00 86,09 |
| Turrach | rechts | Predlitz | 0 133,57 |
| Paalbach | rechts | Stadl an der Mur | 0 147,37 |
| Rantenbach | links | Murau | 0 189,23 |
| Katschbach | links | Katsch an der Mur | 0 177,33 |
| Wölzerbach (Wölzer Bach) | links | Niederwölz | 0 228,14 |
| Pöls | links | Zeltweg | 0 488,44 |
| Granitzenbach | rechts | Zeltweg | 0 254,81 |
| Ingeringbach | links | Knittelfeld | 0 208,90 |
| Liesing | links | Sankt Michael in Obersteiermark | 0 338,57 |
| Vordernberger Bach | links | Leoben | 0 190,51 |
| Mürz | links | Bruck an der Mur | 1504,65 |
| Gamsbach | rechts | Frohnleiten | 00 55,99 |
| Übelbach | rechts | Peggau | 0 117,38 |
| Grazer Mühlgang (ausgeleitet in Graz, + Thaler Bach , – Schleifbach, + Bründlbach , …) | rechts | Großsulz bei Kalsdorf | 00 >10 |
| Poniglbach | rechts | Werndorf | 00 10,60 |
| Kainach | rechts | Wildon | 0 852,47 |
| Stiefing (Weissenegger Mühlkanal) | links | Leibnitz | 0 153,29 |
| Sulm | rechts | Leibnitz | 1120,98 |
| Schwarzaubach | links | vor Mureck | 0 144,17 |
| Saßbach | links | Mureck | 0 164,64 |
| Drauchenbach | links | Bad Radkersburg | 0 253,66 |
| Limbach ( Ledava ) | links | Muraszemenye | 1940,38 |
| Ščavnica | rechts | Razkrižje | 0 288,00 |
`t
>>Hochwasser
• Hochwassermarke vom 8. Juni 1827 am Hotel Mariahilf, `F33f`_`[Graz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Graz]`_`f, Mariahilferstr. 9, Jahrhunderthochwasser
• 1938, Jahrhunderthochwasser in `F33f`_`[Bad Radkersburg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bad_Radkersburg]`_`f`:cite-ref-27[`F5bf`_`[27`#cite-note-27]`_`f]
• 2012 Abgehen der Schiffsmühle `F33f`_`[Mureck`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mureck]`_`f`:cite-ref-orf-15443149-25-1[`F5bf`_`[25`#cite-note-orf-15443149-25]`_`f]
>>Verschiedenes
>>>Schiffsunfälle
Am Feiertag 18. Mai 1875 gab es an der damals existierenden `F33f`_`[Überfuhr`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fähre]`_`f Gratkorn – Judendorf (heute: `F33f`_`[Gratwein-Straßengel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gratwein-Straßengel]`_`f) (im Eigentum des `F33f`_`[Stifts Rein`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Stift_Rein]`_`f) besonders großen Andrang durch knapp 500 Wallfahrer der Pfarre St. Stefan am Gratkorn am linken Murufer, die wenige hundert Meter unterhalb der `F33f`_`[Papierfabrik Leykam`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sappi]`_`f, über den Fluss übersetzen und zur nahen `F33f`_`[Kirche Maria Straßengel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wallfahrtskirche_Maria_Straßengel]`_`f gehen wollten, damals die beliebteste Wallfahrtskirche Österreichs. Bei der dritten Fahrt schöpfte die Fähre schon Wasser, zur vierten drängten sich zuletzt sogar 159 Personen an Bord, mehr als sie sicher tragen konnte. Nur mündlich war dem Fährmann eine Tragfähigkeit von 100 `F33f`_`[Zentnern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zentner]`_`f (= 10 t) erklärt worden. Als die Seilfähre in die starke Strömung kam, knickte und fiel ein Verankerungsmast des über den Fluss gespannten Stahlseils. Die aus zwei Schiffen mit darübergelegten Balken gebaute Fähre trieb ab und zerlegte sich, die Menschen stürzten ins Wasser. Von nur 63 lebend Geretteten starben 2 Schwerverletzte. Beim jemals opferreichsten Schiffsunglück auf der Mur kamen somit 98 Menschen um.`:cite-ref-28[`F5bf`_`[28`#cite-note-28]`_`f]`:cite-ref-29[`F5bf`_`[29`#cite-note-29]`_`f]
In Graz wurde ab 8. September 1888 Personenverkehr per Schraubendampfer südlich des Stadtzentrums angeboten. Die Einrichtungsschiffe mussten bei Strömung am Fluss gewendet werden. Am 8. Mai 1889 kollidierte die `*Graz`* am oberen Wendepunkt mit dem Pfeiler der Radetzkybrücke, am 12. Mai ging auch die `*Styria`* an derselben Stelle verloren.`:cite-ref-30[`F5bf`_`[30`#cite-note-30]`_`f] Bei extremem Niedrigwasser bis etwa 15. Jänner etwa im Jahr 2015 gab der Wasserspiegel ein Stück unter der Radetzkybrücke ein etwa 5 mm starkes, leicht gebogenens Blechstück auf einer Länge von 1–2 m frei. Es ragte etwa bis zu einer Breite von 40 cm aus dem Schlick des Flussgrunds, doch war händisch nicht zu bewegen.
>>>Zwischenmurland, Kroatien
In Kroatien wird das Gebiet zwischen Mur und Drau als „Zwischenmurland“ (kroatisch `F33f`_`[Međimurje`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gespanschaft_Međimurje]`_`f) oder im Deutschen auch als „Murinsel“ bezeichnet. Das Međimurje ist heute eine der 20 Gespanschaften Kroatiens mit der Hauptstadt `F33f`_`[Čakovec`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Čakovec]`_`f. Die Mur bildet auch die Grenze zwischen zwei historischen slowenischen Ländern: der `F33f`_`[Untersteiermark`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Untersteiermark]`_`f (Štajerska) und `F33f`_`[Prekmurje`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Prekmurje]`_`f, welches im Deutschen als „Übermurgebiet“ bezeichnet wird. Heute bilden das Prekmurje und die untersteirische `F33f`_`[Prlekija`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Prlekija]`_`f das slowenische `F33f`_`[Pomurska`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pomurska]`_`f („Murgebiet“ oder auch „Murland“) mit der Hauptstadt `F33f`_`[Murska Sobota`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Murska_Sobota]`_`f.
>>Weblinks
Commons
: Mur
– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
>>Einzelnachweise
`:cite-note-1`!1.`! Flächenverzeichnis der österreichischen Flussgebiete. Murgebiet. In: `F33f`_`[Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bundesministerium_für_Land-_und_Forstwirtschaft,_Umwelt_und_Wasserwirtschaft]`_`f (Hrsg.): Beiträge zur Hydrographie Österreichs. Heft Nr. 60. Wien 2011, S. 119 (bmlrt.gv.at [PDF; 4,3 MB]).
`:cite-note-2`!2.`! `F33f`_`[Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bundesministerium_für_Land-_und_Forstwirtschaft,_Klima-_und_Umweltschutz,_Regionen_und_Wasserwirtschaft]`_`f (Hrsg.): `*Hydrographisches Jahrbuch von Österreich 2011.`* 119. Band. Wien 2013, S. OG 320 (info.bmlrt.gv.at [PDF; 12,9 MB])
`:cite-note-3`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-3]`_`f `F33f`_`[Albrecht Greule`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albrecht_Greule]`_`f: Deutsches Gewässernamenbuch. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1, S. 363 f., „Mur“ (Auszug in der Google-Buchsuche).
`:cite-note-4`!3.`! 120 Jahre Murkommission, S. 32.
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`:cite-note-28`!28.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-28]`_`f Aus dem Gerichtssaale : Zur Katastrophe bei Judendorf anno.onb.ac.at, 24. August 2023, Grazer Volksblatt, 25. August 2023, abgerufen am 4. Januar 2023.
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`:cite-note-30`!30.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-30]`_`f Robert Engele ("Damals in Graz", 2012): Fiasko beendete Mur-Schifffahrt 2013, abgerufen am 27. Juni 2023. Siehe auch: `F33f`_`[Liste von Unfällen der Binnenschifffahrt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liste_von_Unfällen_der_Binnenschifffahrt]`_`f.
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